Grußwort Rosa-Liste-Stadtrat

Stadtrat Thomas Niederbühl

Rosa-Liste-Stadtrat Thomas Niederbühl

Liebe Freund*innen,

wir haben allen Grund zu feiern! Der Stillstand in Berlin ist endlich beendet. Endlich können auch Lesben und Schwule heiraten. Das ist ein großer Erfolg der LGBTI-Community. Unser langer Kampf, auch beim CSD, hat sich gelohnt. Jetzt wird es Zeit, für eine Regierung zu sorgen, die Spaß am Fortschritt hat und sich wirklich für gleiche Rechte einsetzt – aus Überzeugung. Vom Abstammungs- und Adoptionsrecht bis zum Transsexuellengesetz ist da noch genug zu tun. Gleichzeitig müssen wir den Einzug rechtspopulistischer Parteien, die im Dauerwahlkampf  in Medien und sozialen Netzwerken gegen Lesben, Schwule und Transgender hetzen, ins Bundesparlament verhindern. Sonst droht uns Rückschritt statt Fortschritt. Mit Rechts gibt es keine Zukunft.

Der Münchner CSD 2017 feiert das Erreichte und nimmt die bevorstehende Bundestagswahl in den Blick, um Akzeptanz und Gleichstellung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* zu fordern. Machen wir unseren CSD in diesem Jahr zu einem Feiertag und zu einem Wahlkampf für Vielfalt. Nutzen wir dazu die Veranstaltungen in der Pride Week, das Straßenfest mit den Infoständen und unsere Polit-Parade. Die Parteien müssen Farbe bekennen, ob sie wirklich eine bunte, vielfältige Gesellschaft wollen, in der Lesben, Schwule und Transgender, aber auch Geflüchtete und Migrant_innen, akzeptiert und gleichberechtigt leben können. Das wird für uns wahlentscheidend sein. Dafür müssen wir auch zur Wahl gehen.

Sorgen wir dafür, dass unsere Gesellschaft bunt bleibt – und diese Buntheit nicht nur zum CSD wertschätzt. Ganz nach unserem Motto „Gleiche Rechte. Gegen Rechts!“

Uns allen wünsche ich einen kämpferischen CSD, bei dem wir uns ordentlich feiern.

Happy CSD everybody!

Euer
Politischer CSD-Sprecher
und Stadtrat der Rosa Liste

Thomas Niederbühl

Unsere Partner*innen